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Autor: Frau Körner
Artikel vom 21.04.2021

Überbrückungshilfe erneut verlängert und deutlich vereinfacht

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben die Überbrückungshilfe angepasst.

Die Überbrückungshilfe III beinhaltet folgende Erweiterungen/Vereinfachungen:

  • Fixkostenzuschüsse für Monate mit Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent zwischen November 2020 und Juni 2021
     
  • Bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent: Erstattung von 100 Prozent der Fixkosten
     
  • Unternehmen, die seit November 2020 in mindestens drei Monaten einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten zusätzlich zur regulären Förderung einen Eigenkapitalzuschuss.
     
  • Auch größere Unternehmen bis 750 Millionen Euro Jahresumsatz (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche) haben Anspruch
     
  • Förderhöchstbetrag pro Monat: 1,5 Millionen Euro ( 3 Millionen Euro für Verbundunternehmen; im Rahmen der Höchstgrenzen der EU-Beihilferegeln).
     
  • Mehr Fixkosten erstattungsfähig: z.B. auch bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten (auch rückwirkend bis März 2020); Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau eines Onlineshops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) einmalig bis zu 20.000 Euro.
     
  • Zusatzregelungen für
    • Reisebranche (Provisionen sowie Erstattung von externen Ausfall- und Vorbereitungskosten, eine Personalkostenpauschale für bestimmte Reisen rückwirkend ab März bis Dezember 2020 sowie eine Anschubhilfe von 20 Prozent der im Referenzmonat 2019 angefallenen Lohnsumme für jeden Fördermonat),
    • Kultur- und Veranstaltungsbranche (Erstattung von Ausfall- und Vorbereitungskosten rückwirkend ab März bis Dezember 2020)
    • stationären Einzelhandel (Abschreibungskosten verderblicher Ware und Saisonware, die wegen des Lockdown nicht abgesetzt werden konnte; gilt auch für Hersteller, Großhändler und professionelle Verwender dieser Waren)
    • pyrotechnische Industrie (zusätzliche Erstattung von Transport- und Lagerkosten nach Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk, Förderung von Fixkosten März bis Dezember 2020 bei Umsatzrückgang von mindestens 80 Prozent im Dezember 2020 gegenüber Dezember 2019).
       
  • Antragstellern wird in begründeten Härtefällen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume im Jahr 2019 zur Ermittlung des Umsatzrückgangs zu wählen.
     
  • Antragsberechtigung für kirchliche Unternehmen und Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden.

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie hier.