WFG Emmendingen (Druckversion)

Coronavirus - Unterstützung und Hilfe für Unternehmen

Aufgrund der aktuellen Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft sind auch die Unternehmen im Landkreis Emmendingen von finanziellen Härten betroffen. Die Wirtschaftsförderung bereitet hier wichtige Informationen für die Unternehmen auf und informiert über Unterstützungsmöglichkeiten. Wegen der dynamischen Lage übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität.

Corona-Verordnung und Auslegungshinweise der Landesregierung

Die Landesregierung hat die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Die Änderungen treten ab 2. November 2020 in Kraft.

HINWEIS: Ab dem 2. November 2020 gelten in Baden-Württemberg verschärfte Regelungen der Corona-Verordnung. Diese gelten befristet bis zum 30. November. In diesem Zeitraum haben diese Regelungen Vorrang gegenüber den bisherigen Verordnungen.

Fach-Verordnungen:

Corona-Verordnung Sport (ab 23. Oktober)

Corona-Verordnung Musik- und Jugendkunstschulen (ab 23. Oktober)

Corona-Verordnung Schlachtbetriebe und Fleischverarbeitung (ab 09. August)

Corona-Verordnung Reisebusse (ab 29. August)

Corona-Verordnung Bäder und Saunen (ab 3. September)

Richtlinie Friseurbetriebe

Richtlinie Fahrschulen

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung für Ein- und Rückreisende

Ergänzend zur Corona-Verordnung hat das Sozialministerium für Reisende, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen, eine Verordnung erlassen, welche die mit der Einreise einhergehenden Quarantänemaßnahmen regelt.

Weitere Informationen auf der Seite des Landes Baden-Württemberg:
Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Allgemeine Auslegungshinweise der Corona-Verordnung für Betriebe

E-Mail an coronaverordnung(@)wm.bwl.de

Corona-Hotline für Unternehmen für Fragen zur Coronaverordnung
Telefon: 0800 40 200 88
(Montag – Freitag 9:00 bis 18:00 Uhr)

Merkblatt des Wirtschaftsministeriums für Unternehmen mit einem Überblick über
Ansprechpartner und Unterstützungsangebote.

Flexibles Kurzarbeitergeld - Hotline der Agentur für Arbeit

Das Kurzarbeitergeld wird flexibler. Unternehmen können es künftig unter erleichterten Voraussetzungen erhalten. So kann Kurzarbeitergeld unter anderem bereits dann beantragt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Ausfall betroffen sind. Vor dem Hintergrund, dass heute nicht absehbar ist, wie lange durch das Corona-Virus Arbeitsausfälle zu erwarten sind, können Unternehmen im Zweifel den maximalen Zeitraum von 12 Monaten Kurzarbeit anzeigen. Eine neue Anzeige wird erforderlich, wenn die Kurzarbeit während des angezeigten Zeitraums länger als drei Monate am Stück unterbrochen wurde.

Bitte informieren Sie sich auch direkt auf den Internetseiten der Agentur für Arbeit.

Die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld werden zudem auf der Internetseite des Arbeitgebermagazins Faktor A der Arbeitsagentur kurz erklärt und erläutert.

Kurzarbeitergeld beantragen:

Antragsformular auf Kurzarbeitergeld (PDF)

Für die Anzeigen der Kurzarbeit aus dem Landkreis Emmendingen ist die Agentur für Arbeit Freiburg zuständig. Die Antragstellung kann per Fax Faxnummer: 0761 2710 667 oder per E-Mail AA Freiburg erfolgen.

Wenn Sie bereits über einen Arbeitgeber-Account (eService) verfügen, können Sie die Unterlagen zur Kurzarbeit auch über die Postfachfunktion Ihres Accounts zustellen.

Wenn Sie noch keinen Arbeitgeber-Account haben, können Sie einen Zugang beim Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit telefonisch Telefonnummer: 0800 4 555520 (gebührenfrei) oder über das Kontaktformular anfordern.

Sobald die Anzeigen der Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit vorliegen, werden die Antragsteller zurückgerufen und können auch mögliche Fragen klären.

Hotline der Agentur für Arbeit

Servicehotline für Arbeitgeber:

Telefon: Telefonnummer: 0800 45555 20 (gebührenfrei)
(Montag bis Freitag, 8 -18 Uhr)

Entschädigung für Verdienstausfälle nach § 56 ff. Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Anspruch auf Entschädigung haben:

  • Arbeitnehmer-/innen, Selbstständige und Freiberufler-/innen, die von Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.
  • Berufstätige Eltern und Pflegeeltern von betreuungsbedürftigen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind und deren Schulen oder Kindertagesstätten geschlossen wurden.
  • Arbeitgeber, die ihrem Arbeitnehmer / ihrer Arbeitnehmerin (für längstens sechs Wochen) die Entschädigung auszahlen.

Die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach §§ 56, 57 und 58  Infektionsschutzgesetz (IfSG) liegt für Antragsteller aus dem Regierungsbezirk Freiburg beim Regierungspräsidium Freiburg.

Auf der Website www.ifsg-online.de können Sie direkt einen Online-Antrag ausfüllen oder das auf dieser Webseite angebotene PDF nutzen. Zudem finden Sie auf dieser Webseite nützliche Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen und zur Antragstellung.

Ihr Antrag wird abhängig vom Antragsgegenstand entweder vom Regierungspräsidium Freiburg oder vom Ministerium für Soziales und Integration weiterbearbeitet werden.

Regierungspräsidium Freiburg
Kaiser-Joseph-Straße 167
79098 Freiburg

E-Mail: entschaedigung-ifsg(@)rpf.bwl.de

Steuerstundung und steuerliche Erleichterungen

Die Stundung von Steuerzahlungen wird zur Liquiditätsunterstützung erleichtert, Vorauszahlungen können leichter abgesenkt werden. Die Finanzbehörden können Steuern stunden, wenn die Einziehung eine erhebliche Härte darstellen würde. Auf Vollstreckungen und Säumniszuschläge will die Finanzverwaltung im Zusammenhang mit den Corona-Auswirkungen bis Ende des Jahres 2020 verzichten.

Um steuerliche Erleichterungen schnell, unkompliziert und unbürokratisch gewähren zu können, haben die Finanzämter Baden-Württemberg ein vereinfachtes Antragsformular (PDF-Datei) für Stundungen bzw. Anpassungen von Vorauszahlungen veröffentlicht.

Die vereinfachte Stundungsregelung gilt nur für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer.

Steuerabzugsbeträge im Sinne des § 222 Satz 3 und 4 Abgabenordnung (Lohnsteuer und Kapitalertragsteuer) können nicht gestundet werden. Für Steuerabzugsbeträge besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Vollstreckungsaufschub bei Ihrem zuständigen Finanzamt einzureichen.

Das Bundesfinanzministerium hat mit den obersten Landesfinanzbehörden ein Schreiben (PDF-Datei)am 19. März 2020 abgestimmt, mit dem betroffene Unternehmen mit konkreten steuerlichen Erleichterungen unterstützt werden. Auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums sind für betroffene Unternehmen steuerliche Hilfsmaßnahmen und weitere Informationen zusammengestellt.

Informationsseite des Landes zu steuerlichen Hilfeleistungen des Bundes- und des Landesfinanzministeriums mit Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationsseite des Bundes mit Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu steuerlichen Erleichterungen.

Finanzielle Förderung

Fördermaßnahmen von Bund und Land für Unternehmen

Das  Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat eine Broschüre herausgegeben, die die wichtigsten Fördermaßnahmen von Bund und Land für Unternehmen enthält.

November-Corona-Hilfe

Für die außerordentliche Wirtschaftshilfe gelten laut Bundesministerium der Finanzen und Bundesministerium für Wirtschaft und Energie folgende Rahmenbedingungen:

Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen und indirekt betroffene Unternehmen nach folgender Maßgabe:

Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.

Indirekt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 % ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Verbundene Unternehmen: Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten – sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80 % des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden bis zu 75 % des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen. Dies betrifft etwa eine Holdinggesellschaft, die sowohl Restaurants (geschlossen) und Einzelhan-delsunternehmen (weiter geöffnet) hält – hier wird die Nothilfe gezahlt, wenn die Restau-rants zu mehr als 80 Prozent des Umsatzes der Holdinggesellschaft beitragen.

Förderung: Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt bis zu einer Obergrenze von 1 Mio. €, soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt (Kleinbeihilfenregelung der EU). Die außerordentliche Wirtschaftshilfe wird ein Finanzvolumen von voraussichtlich ca. 10 Mrd. € haben. Zuschüsse über 1 Mio. € bedürfen für die Novemberhilfe noch der Notifizierung und Genehmigung der EU-Kommission. Die Bundesregierung ist derzeit in intensiven Gesprächen mit der Europäischen Kommission, um eine solche Genehmigung für höhere Zuschüsse zu erreichen.

Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31.10.2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.

Anrechnung: Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.

Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 % des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 % des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüber hinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.

Für Restaurants gilt eine Sonderregelung, wenn sie Speisen im Außerhausverkauf anbieten. Hier wird die Umsatzerstattung auf 75 % der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 auf diejenigen Umsätze begrenzt, die dem vollen Mehrwertsteuersatz unterliegen, also die im Restaurant verzehrten Speisen. Damit werden die Umsätze des Außerhausverkaufs – für die der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt – herausgerechnet. Im Gegenzug werden diese Umsätze des Außerhausverkaufs während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen. Beispiel: Eine Pizzeria hatte im November 2019 8.000 € Umsatz durch Verzehr im Restaurant und 2.000 € durch Außerhausverkauf. Sie erhält daher 6.000 € Novemberhilfe (75 % von 8.000 €), d. h. zunächst etwas weniger als andere Branchen (75 % des Vergleichsumsatzes). Dafür kann die Pizzeria im November 2020 deutlich mehr als die allgemein zulässigen 2.500 € (25 % von 10.000 €) an Umsatz mit Lieferdiensten erzielen, ohne dass eine Kürzung der Förderung erfolgt.

Antragstellung: Die Anträge können in den nächsten Wochen über die bundeseinheitliche Online-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Die elektronische Antragstellung muss durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen. Die Auszahlung soll über die Überbrückungshilfe-Plattform durch die Länder erfolgen.

Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 € Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.

 

Fragen und Antworten - Außerordentliche Wirtschaftshilfe - Novemberhilfe

 

Überbrückungshilfe Corona

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm des Bundes. Die Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020 - Antragsstellung war bis 09.10. möglich) wurde um eine 2. Phase für vier weitere Monate September bis Dezember 2020 verlängert. Anträge für die Überbrückungshilfe II können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020.

Die ergänzende Förderung des Landes durch einen fiktiven Unternehmerlohn wird in der zweiten Phase der Überbrückungshilfe fortgesetzt. Wie bereits in der ersten Phase kann die ergänzende Förderung ebenfalls über die Antragsplattform des Bundes beantragt werden.

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen und Soloselbständige sowie gemeinnützige Organisationen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Die Förderanträge müssen von einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden, diese registrieren sich hierfür auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe Corona finden Sie auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums.

Für Fragen zum Bundesprogramm Überbrückungshilfe II finden Sie auf der Seite der Antragsplattform eine FAQ-Liste sowie ein Kontaktformular. Eine Service-Hotline ist unter Telefonnummer: 030-52685087 erreichbar (Servicezeiten Mo-Fr 8:00 bis 18:00 Uhr).

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Die Stabilisierungshilfe Corona wird bis zu einem dreimonatigen Förderzeitraum ausschließlich für gewerbliche Unternehmen, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Die Antragssteller müssen mindestens 30 % ihres Umsatzes mit Tätigkeiten in dieser Branche erwirtschaften. Hierzu können auch Bäckereien mit Cafés oder Metzgereien mit Catering-Services gehören.

Je nachdem, ob die wirtschaftliche Tätigkeit überwiegend oder maßgeblich unter das Hotel- und Gaststättengewerbe fällt, beträgt die Förderung bis zur Höhe des Liquiditätsengpasses

  • bei mindestens 50 % Anteil von Umsätzen im Hotel- und Gaststättenbereich am Gesamtumsatz („überwiegende Tätigkeit“):
    3.000 Euro je Betrieb sowie
    2.000 Euro je Mitarbeiter/in (umgerechnet in Vollzeitstellen);
     
  • bei mindestens 30 %, aber weniger als 50 % Anteil von Umsätzen im Hotel- und Gaststättenbereich am Gesamtumsatz („maßgebliche Tätigkeit“):
    2.000 Euro je Betrieb sowie
    1.000 Euro je Mitarbeiter/in (umgerechnet in Vollzeitstellen).

Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Hotlines der Industrie- und Handelskammern (IHK Südlicher Oberrhein 0761-3858 823). Der Zuschuss wird erst nach erfolgreicher Prüfung auf das in dem Antrag angegebene Konto ausgezahlt. Die Kammern sind für die Vorprüfung der Angaben zuständig. Die L-Bank führt die Bewilligung und Auszahlung durch.

Weitere Informationen zur Gastro-Stabilisierungshilfe und Antragsformular (PDF-Datei).

Anträge können derzeit bis zum 20. November 2020 gestellt werden.

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Die Ausbildungsprämie unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro  je Ausbildungsvertrag.

Gefördert werden Ausbildungsverhältnisse, die zwischen dem 01. August 2020 und dem 15. Februar 2021 beginnen.

Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ist dabei nicht relevant. Dies gilt auch für Ausbildungsverträge, die bereits im letzten Jahr abgeschlossen wurden. Entscheidend ist ausschließlich der Beginn der Berufsausbildung.

    Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

    Beide Zuschüsse werden  nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit  ausgezahlt.

    Weitere Informationen zum Programm, Antragsformulare und Ausfüllhilfen stehen unter folgendem Link auf der Website der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

    Förderprogramm "Azubi im Verbund - Ausbildung teilen"

    Betriebe, die nicht in der Lage sind, das gesamte Spektrum der in den Ausbildungsverordnungen vorgeschriebenen fachpraktischen Ausbildungsinhalte abzudecken, können sich mit anderen Betrieben zu einem Verbund zusammenschließen. Gefördert werden die Zusatzkosten der Ausbildung in einem anderen Betrieb. Die Dauer der Ausbildung in diesem Betrieb muss mindestens 20 Wochen betragen.

    AKTUELL: Kurzarbeitende Betriebe erhalten eine Förderung bereits ab einem Zeitraum für die Verbundausbildung von vier Wochen.

    Das Förderprogramm gewährt einen Zuschuss in Höhe von einmalig 2.000 Euro pro Ausbildungsplatz ("Prämie") bzw. 1.000 Euro für Verbundausbildung, wenn der Partnerbetrieb eine Bildungseinrichtung ist und die Dauer der Ausbildung im Partnerbetrieb mindestens 20 Wochen beträgt.

    Einen Zuschuss in Höhe von einmalig 1.000 Euro pro Ausbildungsplatz („Prämie“) sieht das Landesprogramm bei Kurzarbeit im Stammbetrieb vor, wenn die Dauer der Ausbildung im Partnerbetrieb und der Kurzarbeit mindestens vier Wochen beträgt.

    Der Antrag muss spätestens vor Beginn der Ausbildung im durchführenden Betrieb gestellt werden.

    Den Antrag und weitere Informationen finden sie auf der Internetseite des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und im Merkblatt (PDF-Datei) des Programms „Azubi im Verbund – Ausbildung teilen“ vom 25. März 2020.

    Ansprechpartner im Referat Berufliche Ausbildung:
    Herr Atalay Uzkiz
    Schlossplatz 4 (Neues Schloss), 70173 Stuttgart
    +49 (0)711 123-2475 
    Faxnummer: +49 (0)711 123-2754
    Referat Berufliche Ausbildung

    Zur Landeskampagne gut-ausgebildet

    Förderprogramm "Azubi transfer - Ausbildung fortsetzen"

    Die Übernahme von Auszubildenden nach Insolvenz oder unvorhersehbarer Schließung ihres bisherigen Ausbildungsbetriebs bezuschusst die Landesregierung mit einer Prämie von 1.200 Euro für jeden übernommenen Auszubildenden.

    Der Antrag muss vom neuen Ausbildungsunternehmen innerhalb von drei Monaten nach Übernahme des Auszubildenden eingereicht werden. Eine rasche Übernahme des Auszubildenden vor der Antragstellung ist förderunschädlich.

    Den Antrag und weitere Informationen finden sie auf der Internetseite des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und im Merkblatt (PDF-Datei) des Programms „Azubi transfer - Ausbildung fortsetzen“.

    Ansprechpartner im Referat Berufliche Ausbildung:
    Herr Atalay Uzkiz
    Schlossplatz 4 (Neues Schloss), 70173 Stuttgart
    +49 (0)711 123-2475 
    Faxnummer: +49 (0)711 123-2754
    Referat Berufliche Ausbildung

    Zur Landeskampagne gut-ausgebildet

     

    Zur Deckung kurzfristigen Liquiditätsbedarfs stehen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe die etablierten Förderinstrumente zur Verfügung. Diese wurden ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht. Ansprechpartner für die Antragsstellung der Produkte ist Ihre Hausbank bzw. Ihr Finanzierungspartner.

    KfW-Sonderprogramm 2020

    Das KfW Sonderprogramm 2020 steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen seit 23. März 2020 zur Verfügung. Niedrigere Zinssätze: zwischen 1% und 1,46% p.a. für kleine und mittlere Unternehmen, sowie zwischen 2% und 2,12% p.a. für größere Unternehmen. Für KMUs können die Betriebsmittel mit 90% Haftungsfreistellung (gegenüber Banken und Sparkassen) finanziert werden. Für größere Unternehmen mit 80% Haftungsfreistellung.

    Um den Prozess zu beschleunigen, verzichtet die KfW bei Krediten bis 3 Mio. Euro pro Unternehmen auf eine eigene Risikoprüfung. Die Risikoprüfung erfolgt nur durch die Hausbank. Kredite bis 10 Mio. EUR mit vereinfachter Prüfung. Anträge können ab 23. März 2020 über die Hausbank gestellt werden.

    Das KfW-Sonderprogramm 2020 wird über die Programme KfW-Unternehmerkredit (037/047) und ERP-Gründerkredit - Universell (073/074/075/076) umgesetzt, deren Förderbedingungen modifiziert und erheblich erweitert wurden. Daneben ermöglicht das Sonderprogramm „Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung“ (855) große Konsortialfinanzierungen unter Risikobeteiligung der KfW.

    Neu auf den Weg gebracht wurde der KfW-Schnellkredit 2020 (078) für Anschaffungen und laufende Kosten mit einer 100 %-igen Risikoübernahme durch die KfW-Bank. Anträge können ab 15. April bei der Bank oder Sparkasse gestellt werden.

    KfW-Schnellkredit 2020 (078)

    Für Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt und durch die Corona-Krise in finanzielle Schief­lage geraten sind, wurde zur Finanzierung von Investitionen und laufenden Kosten der KfW-Schnellkredit 2020 eingerichtet. Die Haftungsfreistellung für die Bank beträgt 100 %.

    Voraussetzung ist, dass das Unternehmen zuletzt Gewinn erzielt hat - entweder im Jahr 2019 oder in der Summe der Jahre 2017 bis 2019 (bzw. seit Bestehen, falls der Zeitraum kürzer ist).

    Der maximale Kreditbetrag beträgt

    • max. 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigten beim anstragstellenden Unternehmen
       
    • max. 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim anstragstellenden Unternehmen
       
    • max. 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim anstragstellenden Unternehmen

    Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 10 Jahre, die ersten beiden Jahre sind tilgungsfrei.

    Der Kredit kann bis zum 31.12.2020 abgeschlossen werden und ist über die Hausbank zu beantragen, die Vergabe erfolgt ohne Risikoprüfung.

    Weitere Informationen:

    KfW-Schnellkredit

    KfW-Unternehmerkredit für Unternehmer, die länger als 5 Jahre am Markt sind (037/047)

    Für große Unternehmen (037) wird eine  Risikoübernahme (Haftungsfreistellung) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken bzw. Sparkassen) von bis zu 80 %  beziehungsweise für kleine und mittlere Unternehmen (047) von bis zu 90 % gewährt.

    Die KfW verzichtet bei Kreditbeträgen bis zu 3 Millionen Euro pro Unternehmen auf eine eigene Risikoprüfung. Bei Kreditbeträgen über 3 bis einschließlich 10 Millionen Euro pro Unternehmen führt die KfW eine vereinfachte Risikoprüfung durch, sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

    Weitere Informationen:

    KfW-Unternehmerkredit

    Merkblatt (PDF-Datei)

    ERP-Gründerkredit – Universell für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind (073/074/075/076)

    Wenn Ihr Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt aktiv ist, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen. Risikoübernahme (Haftungsfreistellung) für die durchleitenden Finanzierungspartner (in der Regel die Hausbanken bzw. Sparkassen) für große Unternehmen (075) bis zu 80 %. Für kleine und mittlere Unternehmen (076) bis zu 90 % Risikoübernahme.

    Wenn Ihr Unternehmen weniger als 3 Jahre am Markt aktiv ist, können kleinere und mittlere Unternehmen (074) und große Unternehmen (073) ebenfalls einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen.

    Weitere Informationen:

    ERP-Gründerkredit – Universell

    Merkblatt (PDF-Datei)

    Liquiditätskredit (Plus) der L-Bank

    Die L-Bank besitzt mit dem Liquiditätskredit ein bestens etabliertes Förderangebot, das den Erfordernissen in der Corona-Krise in besonderer Weise gerecht wird. So können Unternehmen mit (in der Regel) bis zu 500 Mitarbeitern ihre vorübergehenden Liquiditätsengpässe zu günstigsten Zinsen, mit einem flexiblen Laufzeitangebot zwischen vier und zehn Jahren und einem Regeldarlehensbetrag von bis zu 5 Mio. € decken. Vorzeitige kostenfreie Rückzahlung möglich. Darlehen an Unternehmen im Hausbankenverfahren.

    Liquiditätskredit der L-Bank

    Merkblatt (PDF-Datei)

     

    Seit dem 02.06. bietet die L-Bank den Liquiditätskredit Plus an, das zinsverbilligte Darlehen mit Tilgungszuschuss und optionaler Coronahilfen-Bürgschaft bis zu 90 % des Ausfallrisikos. Das Programm für insbesondere Start-Ups, junge Unternehmen, größere Mittelständler und kürzlich erfolgte Betriebsnachfolgen steht für Betriebsmittelfinanzierungen zur Deckung von krisenbedingtem Liquiditätsbedarf zur Verfügung.

    Liquiditätskredit (Plus) der L-Bank

    Merkblatt (PDF-Datei)

     

    Bankenhotline Wirtschaftsförderung - L-Bank

    Telefon: Telefonnummer: 0711 122-2345
    (Montag bis Donnerstag, 8.30 bis 16.30 Uhr, Freitag 8.30 bis 16.00 Uhr)

    Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

    Verdoppelung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (bisher 1,25 Millionen Euro). Erhöhung der Bürgschaftsquote für Betriebsmittel auf 80 %. Um Entscheidungen zu beschleunigen, wurde zudem eine Eigenkompetenz mit einem Bürgschaftsbetrag bis 250.000 Euro festgelegt, so dass innerhalb weniger Tage entschieden werden kann.

    Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

    Hotline Bürgschaftsbank

    Telefon: Telefonnummer: 0711/1645-6

    Bürgschaftsbank

    Weitere Informationsmöglichkeiten

    Infos und Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums

    Auf der Internetseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie können Sie sich auch direkt über die Auswirkungen des Coronavirus informieren.

    Am 13.3.2020 wurde ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen von der Bundesregierung als Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus vorgelegt.

    Hotline für Unternehmen mit wirtschaftsbezogenen Fragen zum Coronavirus:

    Telefon: Telefonnummer: 030 18615 1515
    (Montag – Freitag 9:00 bis 17:00 Uhr)

    Hotline für Unternehmen mit Bedarf einer Förder- und Finanzierungsberatung:

    Telefon: Telefonnummer: 030 18615-8000
    (Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr)

    Infos und Hotline des Landes Baden-Württemberg

    Auf der Internetseite des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gibt es weitere Informationen für Unternehmen zu den Auswirkungen des Coronavirus.

    Corona-Hotline für Unternehmen für Fragen zur Coronaverordung und zu Finanzierung
    Telefon: Telefonnummer: 0800 40 200 88
    (Montag – Freitag 9:00 bis 18:00 Uhr)

    Aktuelle Infos zu Corona in Baden-Württemberg werden auf der Internetseite des Landes Baden-Württemberg zusammengefasst.

    Hotline des Landesgesundheitsamtes für alle Fragen zum Coronavirus
    Telefon: Telefonnummer: 0711 904-39555
    (täglich, auch am Wochenende von 9:00 bis 18:00 Uhr)

    Unter der Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes können Sie Haus- und Fachärzte auch in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen erreichen.

    Telefon: Telefonnummer: 116117

    Infos und Hotline der IHK Südlicher Oberrhein

    Auf der Internetseite der IHK Südlicher Oberrhein sind für Unternehmen zum Thema Coronavirus und dessen wirtschaftlichen Folgen weitere Informationen zusammengestellt.

    Um Fragen der Betriebe schneller und effektiver beantworten zu können, hat die IHK Südlicher Oberrhein ein Beratungsteam organisiert.

    Hotline der IHK Südlicher Oberrhein - Coronaberatung

    Telefon: Telefonnummer: 0761-3858 823 für wirtschaftliche und Telefonnummer: 0761-3858 824 für rechtliche Fragen


    Coronaberatung

    Infos und Hotline der Handwerkskammer Freiburg

    In enger Abstimmung mit den Kreishandwerkerschaften hat die Handwerkskammer Freiburg auf der Internetseite Informationen rund um das sich ausbreitende Coronavirus und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Handwerk aufbereitet.

    Hotline der Handwerkskammer Freiburg zu Corona

    Telefon: Telefonnummer: 0761 21800 456
    (Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 17:30 Uhr, Freitag: 7:30 bis 15:00 Uhr)

    http://www.wfg-landkreis-emmendingen.de//de/fuer-unternehmen/coronavirus